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Updated 2026-06-10 07:45
Einigung im US-Kongress zum Schuldenstreit
CoV-Ampel: Keine Schultests mehr in Vorarlberg
Delta-Variante: „Panik bei Impfdurchbrüchen rausnehmen“
Die Beschuldigten und die Vorwürfe
Die Wirtschafts- und Korruptionsstaatsanwaltschaft (WKStA) nimmt in ihren Korruptionsermittlungen neuerlich Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) ins Visier. Auch sein engster Mitarbeiterkreis wird beschuldigt. Dazu kommen aber mit einem Sprecher des Finanzressorts und zwei bekannten Meinungsforscherinnen Personen, die man nicht zum inneren Zirkel gerechnet hätte. Schließlich rückt auch die Mediengruppe „Österreich“ in den Fokus der Staatsanwälte. Die Vorwürfe sind Untreue und Bestechlichkeit bzw. Bestechung.
Kurz will bleiben, sieht Ball bei den Grünen
Sebastian Kurz (ÖVP) hat in einer Stellungnahme vor der Hofburg erklärt, auch in Zukunft Bundeskanzler bleiben zu wollen. Er sieht den Ball nun bei den Grünen. Rückendeckung erhielt er von den ÖVP-Regierungsmitgliedern. Diese stellten klar, nur mit Kurz in der Regierung bleiben zu wollen. Die Opposition forderte indes Kurz’ Rücktritt. Die Grünen hielten sich bedeckt.
Kurz will bleiben, sieht Ball bei Grünen
Starkes Erdbeben erschüttert Tokio
Texas: Abtreibungsgesetz vorläufig gestoppt
ÖVP-Regierungsmitglieder bleiben nur mit Kurz im Amt
AGES: 7-Tage-Inzidenz bei 142,5
D: Gespräche für „Ampelkoalition“ gestartet
Sondersitzung des Nationalrats am Dienstag
Angesichts der Vorwürfe gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und die Volkspartei soll am Dienstag eine Sondersitzung des Nationalrats stattfinden. Darauf einigten sich die Parlamentsparteien Donnerstagnachmittag, wie es hieß. Zuvor hatten SPÖ, FPÖ und NEOS scharfe Kritik an Kurz geübt und geschlossen dessen Rücktritt gefordert. Im Raum steht ein gemeinsamer Misstrauensantrag gegen den Bundeskanzler.
ÖVP-Ermittlungen: Nationalratssondersitzung am Dienstag
Kurz zu Gespräch bei Van der Bellen
Seit dem Bekanntwerden der Korruptionsermittlungen gegen die ÖVP überschlagen sich die Ereignisse. Während sich die ÖVP geschlossen hinter Parteichef und Bundeskanzler Sebastian Kurz stellte, forderte die Opposition seinen Rücktritt. Die Grünen hielten sich bisher bedeckt, Kurz selbst will am Nachmittag eine Stellungnahme abgeben. Die ÖVP-Regierungsmitglieder kündigten unterdessen an, nur mit Kurz regieren zu wollen.
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Opposition fordert geschlossen Kurz’ Rücktritt
Nach Bekanntwerden der Ermittlungen gegen Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und Hausdurchsuchungen in Bundeskanzleramt, ÖVP-Zentrale und Finanzministerium hat sich am Donnerstag die Opposition mit scharfer Kritik zu Wort gemeldet. „Österreich braucht einen Neuanfang“, sagte SPÖ-Bundesparteichefin Pamela Rendi-Wagner. FPÖ-Chef Herbert Kickl nannte Kurz „als Kanzler untragbar“, NEOS-Obfrau Beate Meinl-Reisinger erklärte: „So kann es nicht weitergehen.“ Alle drei forderten geschlossen Kurz‘ Rücktritt.
Literaturnobelpreis für Abdulrazak Gurnah
Der Autor Abdulrazak Gurnah (geb. 1948) aus Sansibar erhält überraschend den Literaturnobelpreis 2021. Diese Entscheidung gab die Schwedische Akademie am Donnerstag in Stockholm bekannt.
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Grüne zweifeln an Kurz’ Handlungsfähigkeit
Die Ermittlungen gegen Kanzler Sebastian Kurz (ÖVP) und sein engstes Umfeld wegen mutmaßlicher Inseratenkorruption erschüttern die türkis-grüne Koalition: Die Grünen stellten am Donnerstag die Handlungsfähigkeit von Bundeskanzler Sebastian Kurz (ÖVP) infrage. Als Ende der Koalition wollte man die Ansage – noch – nicht verstanden wissen. Kurz sieht die Koalition indes nicht in Gefahr. Er betonte am Mittwochabend erneut seine Unschuld.
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