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Die EU-Staaten haben sich nicht auf ein gemeinsames Vorgehen bezuglich Migranten aus Afghanistan geeinigt, die nach der Machtergreifung der Taliban als gefahrdet gelten. Die EU-Kommissarin fur Inneres, Ylva Johansson, sagte am Dienstag schon vor dem Innenminister-Treffen, die EU solle Frauen, Kinder, Richter, Journalisten und Menschenrechtler aufnehmen, die nun in Gefahr seien. Dem widersprach unter anderen Innenminister Karl Nehammer (OVP). Einig war man sich jedenfalls daruber, dass eine Situation wie 2015 vermieden werden soll.