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Mut zu Neuerungen, aber bewusstes Aufgreifen groer Traditionsbogen - das hat am Donnerstag das Neujahrskonzert 2026 der Wiener Philharmoniker unter der Fuhrung des jungen kanadischen Dirigenten Yannick Nezet-Seguin gebracht, der erstmals am Pult dieses Formats stand. Nezet-Seguin und die Philharmoniker setzten auf Neuerungen, die bis weit ins 20. Jahrhundert reinfuhrten. Auch zwei Nummern von Komponistinnen standen auf dem Programm. Der Zugabenteil brachte neben einem flammenden Friedensappell und Standing Ovations nach dem Donauwalzer auch einen Dirigenten, der den Radetzky-Marsch aus dem Mittelgang im Parkett dirigierte.