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Der international renommierte Politologe Francis Fukuyama legt mit Der letzte Mensch ein Buch vor, in dem er Ruckschau auf sein Werk halt und zugleich einen Befund der Gegenwart vorlegt. Dabei fokussiert er auf eine These, auf die bereits sein Weltbestseller Das Ende der Geschichte zusteuerte: dass auf den Siegeszug liberaler Demokratien samt freier Marktwirtschaft nach dem Ende des Kalten Krieges die Bekampfung von beidem folgen wurde - und zwar von innen. Dabei spielt, so Fukuyama, die Langeweile eine zentrale Rolle.