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Wer die Krise hat, muss den Kalauer nicht suchen. Kurz-Schluss, Kurz mal weg, lauteten nur einige der Stilbluten seit Samstagnacht. Die Rettung vor der Koalitionskrise (manche sagen Staatskrise) in vorletzter Minute ist rasch zum Kampf um die Deutungshoheit geworden. Alte Abhangigkeiten oder Abrechnungsmotive verpuppen sich in der Interpretation der Vorgange. Ist Kurz jetzt Schattenkanzler? Oder ist sein Ruckzug vom Samstag tatsachlich ein Abschied auf Raten, weil man, Unschuldsvermutung hin oder her, mit dieser Indizienlage in einem westeuropaischen Land schwer Spitzenreprasentant eines Staates sein kann? Wahrend weiter regiert und eine Steuerreform gerettet werden soll, ist mit wenig Beruhigung zu rechnen.