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Eine Oper, die mit einem Femizid endet, vertragt keinen Kitsch. In groer Einigkeit haben Sangerin Asmik Grigorian und Regisseurin Gabriella Carrizo ein Rollenbild der Oper gesturzt: Die am Sonntag bei den Salzburger Festspielen gezeigte neue Carmen stellt nicht mehr eine exotische Verfuhrerin mit tragischem Ende in den Mittelpunkt, sondern eine Frau, die aus Freiheit selbst bestimmt, wer am Ende ihr Geliebter ist. Nicht alle waren fur diese Deutung schon bereit.