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Conchita und die geoutete „Fledermaus“
Vom Ereignischarakter her hat der Dienstagabend an der Wiener Volksoper vielleicht das bisherige Opernhighlight des Jahres gebracht: Die Pride-Edition der Fledermaus mit Tom Neuwirth als Frosch und einem uberraschenden Conchita-Auftritt beim Prinzen Orlofsky zeigte, wie mit dem Drehen an wenigen Schrauben ein Unterhaltungsklassiker zum Aufdecker-Stuck wird. Der Bubenstreich als Kern dieser beliebten Silvesteroperette konnte ja einen anderen Hintergrund haben: die heimliche Liebe zweier Manner, die zum Schein in gesellschaftlichen Konventionen leben. Das Verstellungsspiel erhalt dann rasch eine neue Dynamik. Und die Aufdeckung obendrein.
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